Der FC Barcelona hat Pierre Emerick Aubameyang ins Visier genommen

Pierre-Emerick Aubameyang gehört nicht nur der Top-Torschützen in der Fußball Bundesliga, mit 20 Treffern in 18 Pflichtspielen ist der 26-jährige Angreifer auch einer der treffsichersten Stürmer in ganz Europa. Aktuellen Gerüchten zu Folge soll der FC Barcelona an dem Gabuner interessiert sein. Barca-Sportdirektor Ariedo Braida höchst persönlich war am vergangenen Wochenende beim 3:1-Erfolg der Dortmunder gegen Werder Bremen im Stadion um Aubameyang zu beobachten.

Bereits seit Wochen machen Meldungen die Runde der FC Barcelona hätte großes Interesse an BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Die Spekulationen scheinen nun konkreter zu werden, denn wie die BILD Zeitung berichtet wurde Aubameyang am vergangenen Wochenende beim 3:1-Auswärtserfolg gegen Werder Bremen von keinem geringen als Barca-Sportdirektor Ariedo Braida live im Stadion beobachtet. Braida war mit dem Spielerberater Efe-Firat Aktas im Bremer Weserstadion unterwegs, Aktas soll über gute Kontakte zum BVB verfügen und war zuletzt in den Immobile-Deal zum FC Sevilla involviert.

Aubameyang selbst zeigte sich vor kurzem im Gespräch mit der BBC offen für einen Wechsel nach Spanien: „Mein Traum ist es, in Spanien zu spielen“. BVB-Boss Hans Joachim-Watzke hingegen will davon jedoch nichts wissen: „Es ist mir völlig egal, dass er im Stadion war. Die Vertragslaufzeit von Aubameyang dürfte jedem bekannt sein“.

Der 26-jährige Angreifer hat noch einen laufenden Vertrag bis 2020 in Dortmund und dieser soll, anders als in der Vergangenheit, keine festgeschriebene Ausstiegsklausel beinhalten. Der aktuelle Marktwert des Gabuners liegt laut transfermarkt.de bei 35 Millionen Euro und damit knapp 20 Millionen Euro höher als vor zwei Jahren, als Aubameyang vom AS St.-Etienne zum BVB gewechselt war.

Realistisch betrachtet hat der BVB weder kommenden Winter, noch am Ende der Saison einen Grund Aubameyang zu verkaufen. Spannend wird es jedoch, wenn Aubameyang selbst den Wunsch äußert den BVB vorzeitig zu verlassen, in solchen Fällen helfen auch langfristige Verträge in der Regel nicht. Diese stellen jedoch zumindest sicher, dass Dortmund eine entsprechende Ablösesumme kassieren wird.