Niko Kovac möchte zukünftig in der Bundesliga arbeiten

Ex-Bundesliga-Profi Niko Kovac war bis vor kurzem noch Cheftrainer der kroatischen Nationalmannschaft, nach zwei sieglosen Spielen in Folge wurde Kovac Anfang September entlassen. Nun hat sich der 43-jährige über seine Zukunft geäußert und dabei betont, dass er gerne als Trainer in der Fußball Bundesliga arbeiten würde.

Die Fußball Bundesliga hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur bei den Profis zu einer echten Alternative zu den Ligen in England oder Spanien entwickelt, auch internationalen Fußball-Trainer haben ein vermehrtes Interesse daran in der Bundesliga zu arbeiten. Was für einen guten Ruf das deutsche Fußball-Oberhaus mittlerweile im Ausland genießt belegt allein die Tatsache, dass sich Pep Guardiola vor drei Jahren für den FC Bayern München entschieden hat und gegen ein Engagement in der englischen Premier League.

Auch Ex-Bundesliga-Profi Niko Kovac würde gerne in die Bundesliga zurückkehren, nach 389 Spielen für Hertha BSC Berlin, Bayer Leverkusen, den Hamburger SV und den FC Bayern München diesmal jedoch als Trainer. In der Sport Bild äußerte er sich wie folgt dazu: „Im Sommer hatte ich schon konkrete Anfragen aus der Serie A und der Bundesliga. Es war nur nicht der richtige Zeitpunkt“. Der 43-jährige sammelte direkt nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn 2009 erste Erfahrungen als Trainer. Kovac war unter anderem für die erste und zweite Mannschaft beim österreichischen Serienmeister Red Bull Salzburg verantwortlich. 2013 übernahm er dann die kroatischen Nationalmannschaft und führte diese zur WM 2014 in Brasilien. Bis Anfang September sah es so aus, als würde er Mario Mandzukic & Co. auch zur EM 2016 nach Frankreich führen, doch nach zwei sieglosen Spielen in der Qualifikation trennte sich der kroatische Fußballverband von Kovac. Laut Kovac durchlebt der kroatischen Fußball derzeit nicht nur sportlich eine schwere Zeit: „Der kroatische Fußball ist tatsächlich in einer äußert schwierigen Situation, mit der niemand zufrieden sein kann. Der Fußball leidet, und das Ansehen Kroatiens im Ausland ebenso“. Vor allem die anhaltenden Probleme mit gewaltbereiten Hooligans und rassistischen Fan-Ausschreitungen müssen laut Kovac aktiv angegangen werden.

Kovac selbst nutzt seine freie Zeit bis zum nächsten Trainer-Job und besucht regelmäßig Fortbildungen, bei denen er auch auf prominente Kollegen trifft: „Ich konnte mich mit Jürgen Klopp und Pep Guardiola fachlich austauschen. Es ist immer wichtig, sein Wissen zu erweitern“. Es wird spannend zu sehen ob und vor allem wo Kovac eine Chance als Bundesliga-Trainer erhält.